Gewichtszunahme in den Wechseljahren – Gesundheitsthema oder Schönheitswahn

Es ist und bleibt ein heiß diskutiertes Thema – Gewichtszunahme in den Wechseljahren, vor allem der lästige Meno-Bauch, der sich besonders hartnäckig zeigt – die vielen verschiedenen Aussagen können uns sehr verwirren und sogar unter Druck setzen. Ich kam unweigerlich wieder einmal auf dieses Thema, weil ich selbst Betroffene bin, aber auch, weil ich während meiner Recherche bei Google bemerkt habe, dass gerade das eines der meistgesuchten Themen ist. Ist das nicht erschreckend?

Mein Thema damit als Betroffene

Nebenbei bemerkt: Ich habe wirklich extrem lange mit mir gehadert – gerade weil ich selbst Betroffene bin – dieses Vorher-Nachher-Foto als Titelbild zu wählen. Zwischen den beiden Bildern liegen ungefähr 4 Jahre. Es ist das gleiche Kleid. Obwohl ich auf meine Ernährung geachtet und mich wirklich viel bewegt habe, hat mein Körper scheinbar ein Eigenleben entwickelt. Ich hatte keine Kontrolle.

Das Übergewicht schnell wieder weghaben zu wollen, hat mich extrem gestresst und unter Druck gesetzt. Aber warum eigentlich? Erschreckenderweise stand zum damaligen Zeitpunkt der Gesundheitsaspekt erst an zweiter Stelle. Der Fokus lag vordergründig auf dem

  • „Was denken die Menschen, die mich nur schlank kennen, von mir, wenn sie mich jetzt so dick sehen?“
  • „Denken fremde Menschen womöglich, dass ich zu viel esse und zu faul zum Sportmachen bin – dass ich mich gehen lasse?“
  • „Was denken meine Mentorin und meine Ausbildungskolleginnen, die mich nur aus Zoom-Meetings kennen, von mir, wenn wir uns zum Abschluss live treffen?“

Aber am schlimmsten war für mich, dass mein inneres, schlankes Bild von mir selbst überhaupt nicht mehr zu dem Bild von mir im Spiegel passte. Was habe ich mich in den letzten 4 Jahren selbst geplagt? Die Ernährung noch mehr optimiert, verschiedenste Bewegungsformen ausprobiert. Ich bin in mehrere Sportkurse gerannt, hab Yoga praktiziert, am Mindset gearbeitet – und es wurde nicht besser. Konnte es auch nicht, denn in meiner inneren Einstellung blieb ich immer gegen meinen Körper. Mein Kampf auch.

Was habe ich dann gemacht?

Je tiefer ich später während meiner Ausbildung zum Holistic Female Coach in die Frauengesundheit eingetaucht bin, umso klarer wurde das gesamte Bild. Ich begann, meinen Körper mehr und mehr zu verstehen. Ich dachte oft: „Warum erzählt mir das kein Frauenarzt?“ Und danach: „Dann geht das ja eigentlich allen Frauen so – oder zumindest vielen.“

Mit der Klarheit und dem Verständnis für meinen Körper, aber auch durch die Arbeit mit meinen Gedanken über mich selbst, konnte ich irgendwann an den Punkt kommen, zumindest erst einmal das anzunehmen, was gerade ist. Es gab und gibt meine persönlichen Prägungen, aber auch das, was mir – uns allen – die Medien immer mehr glauben machen wollen, wie wir als Frauen sein sollen, um zu … gefallen, erfolgreich, die perfekte Partnerin und Mutter zu sein, eben gut ins gesellschaftliche Bild zu passen.

Also habe ich einmal die Vogelperspektive eingenommen und diese große Thematik rund um die Gewichtszunahme in den Wechseljahren ganz faktisch betrachtet. Zu meiner Überraschung habe ich sogar 3 Vorteile von Bauchfett in den Wechseljahren gefunden. Lass uns da jetzt einmal tiefer eintauchen …..

Spielt Schönheitswahn auch hier eine Rolle?

Definitiv JA! An jeder Ecke begegnen uns sogenannte Ideal-Bilder. Sie sollen uns Frauen suggerieren, was das neue „Normal“ ist. Kein Alter bleibt davon verschont. Als junge Frauen müssen wir schlank und sexy sein, in der Schwangerschaft ist nur ein mäßiger Bauch angesehen und nach der Entbindung sollen wir so schnell wie möglich wieder schlank und straff sein. Gewisse Models machen es uns vor.

Wer nun denkt, dass wir Älteren von diesem Thema befreit sind und uns endlich entspannen können, hat sich getäuscht. Wir dürfen keine Falten bekommen (allerhöchstens ein paar kleine Lachfältchen), unsere Haut soll straff bleiben und der Körper selbstverständlich schlank, sportlich und vital. Wenn man Plakaten, Magazinen und Werbeslogans glaubt, müssen wir sogar unsere Zähne pimpen durch Bleaching, Veneers oder überteuerten Ersatz. In meinem Blogartikel Menopause und nun zum „alten Eisen“? Nein! jetzt wird’s „bunt“! habe ich dieses Thema schon einmal aufgegriffen.

Wo kommt das her?

Wir alle sind mehr oder weniger geprägt von einer riesengroßen Industrie. Mit Schönheits- und Diätprodukten, Fitnesskursen und -studios sowie teils äußerst fragwürdigen Verjüngungspülverchen lässt sich eben eine Unmenge Geld verdienen. Es überdauert schon viele Generationen, wurde also bereits von Müttern an die Töchter weitergegeben und boomt aktuell mehr denn je. Besonders geprägt, berieselt und beeinflusst werden wir heutzutage zusätzlich durch die Verbreitung in den sozialen Medien – die längst nicht mehr ausschließlich von jungen Menschen frequentiert, sondern zunehmend auch von älteren Generationen genutzt werden. Die Message schleicht sich langsam und oft unmerklich in unser Unterbewusstsein und nistet sich gemütlich ein.

Mal ehrlich, zeige mir eine einzige Frau, die rundum zufrieden und glücklich mit ihrem Körper ist.

Unsere Angst als Antreiber

Selbstverständlich verlaufen die Wechseljahre in den seltensten Fällen symptomfrei. Beinahe jede Frau hat mehr oder weniger mit unangenehmen Nebenerscheinungen dieses intensiven Veränderungsprozesses zu tun. Uns wird erklärt, was wir alles gegen unsere Beschwerden tun sollten, anstatt für unser Wohlbefinden. Schnell weg haben wollen, statt uns wirklich um die Ursachen zu kümmern. Wir sollen ins Fitnessstudio rennen, Muskeln aufbauen, Diät halten gegen den Bauchspeck und bei allem bloß nicht depressiv werden, obwohl der Körper verrücktspielt.

Muskelerhalt und -aufbau ist wichtig, keine Frage. Doch wenn ich mir vorstelle, ich gehe fortan ins Fitnessstudio, erreiche meine gewünschte Körperform und dann? Im Umkehrschluss bedeutet das für mich, dass ich für den Rest meines Lebens weiterhin regelmäßig im Gym trainieren muss, um den Ist-Status zu erhalten. Für mich persönlich ist das keine Option und setzt mich sehr unter Druck. Also finde ich lieber etwas, bei dem ich Muskelaufbau und Spaß kombinieren kann. Etwas, bei dem ich mir vorstellen kann, es bis zum Lebensende zu tun.

Die o. g. Industrie nutzt unsere Angst, nicht gut genug zu sein oder durch Andersartigkeit nicht mehr dazuzugehören, gezielt als Marketing-Instrument, sodass wir irgendwann so entkoppelt von unserem eigenen Körper sind, gar nicht mehr fühlen und verstehen können, was da passiert, und erst recht nicht mehr wissen, wie wir uns ganz natürlich selbst unterstützen können. Dieses Shame-Marketing ist ein unfassbar fruchtbarer Nährboden, der hohe Umsatzzahlen garantiert.

In den sozialen Medien und in Werbespots sehen wir sie dann tatsächlich – Frauen, denen es auch im Alter gelingt, die Figur einer 30-Jährigen zu halten, jung, frisch und vital auszusehen. Genau diese Vergleiche machen uns noch zusätzlich unglücklich. Viele Frauen fühlen sich dadurch gefangen in einem hässlichen Körper.

Woher kommt der sogenannte „Meno-Bauch“?

Ausgerechnet in den Wechseljahren – je mehr uns unsere langjährigen Verbündeten Östrogen und Progesteron verlassen – beginnt unser Körper, sich an jedes Gramm Fett zu klammern. Nicht mehr an Oberschenkeln und Po, sondern vermehrt am Bauch. Dafür hat er auch richtig gute Gründe, auf die ich später noch eingehe. Doch das ist noch nicht alles.

Die Kollagenproduktion lässt nach, macht unsere Haut schlaffer und lässt die Gelenke knirschen. Muskulatur verschwindet einfach, die Haare fallen aus und der übrig gebliebene Rest wird stumpf und struppig. Selbst die Stärke der Knochen geht zurück, sie werden immer fragiler. Schlafmangel und schlechter Schlaf sorgen u. a. für Heißhungerattacken, Reizbarkeit und eine deutlich höhere Stressanfälligkeit – das Stresshormon Cortisol hemmt die Fettverbrennung. Die Konzentrationsfähigkeit lässt nach und wir rennen noch dreimal zurück in die Wohnung, um nachzuschauen, ob wir auch wirklich den Herd ausgeschaltet haben. So könnte ich jetzt noch ewig weitermachen. Da jede Frau individuell ist, sind natürlich auch die genannten Symptome unterschiedlich ausgeprägt.

Schon allein der altersbedingte Verlust der Muskelmasse fördert den sogenannten „Meno-Bauch“. Stelle dir deine Muskeln vor, wie kleine Kraftwerke, in denen Rohstoffe verbrannt werden, um Energie zu erzeugen. Fallen immer mehr Kraftwerke weg bei gleicher Menge an Rohstoffen, legt der Körper – weil er nämlich sehr schlau ist – Reserven für schlechte Zeiten an, wenn die Rohstoffe knapp werden könnten. Da unser enger Freund Östrogen zum Beispiel auch in unseren Stoffwechsel aktiv eingebunden ist, verändert dieser sich entsprechend und beeinflusst stark die Körperzusammensetzung.

In meinen beiden Blogartikeln Gewichtszunahme in den Wechseljahren Teil 1 und Gewichtszunahme in den Wechseljahren Teil 2 bin ich darauf bereits näher eingegangen. Lies gerne einmal in Ruhe nach.

Aber was sind denn das nun für Vorteile, die unser fülligerer Bauch haben soll? Also los …

3 Vorteile für Bauchfett in den Wechseljahren

Da unser Körper ein echtes Wunderwerk und perfekt in puncto Effizienz ist, lagert er während der Wechseljahre aus gutem Grund Fettgewebe am Bauch an. Ursprünglich hat Östrogen dafür gesorgt, dass Fett vornehmlich zu den Oberschenkeln und dem Po geschleust wird. Fällt es nun ab, ändert sich durch das entstehende Ungleichgewicht natürlich das Verhältnis zu Testosteron, was dadurch quasi überschüssig ist. Da das Hormon Testosteron für die Einlagerung von Fett vornehmlich am Bauch verantwortlich ist (siehe Männerbauch), erklärt sich somit auch der „Meno-Bauch“ bei uns Frauen. Testosteron ist, nebenbei bemerkt, auch der Übeltäter, der den lästigen Damenbart immer stärker sprießen lässt, weil es mehr und mehr die Oberhand gewinnt.

Neben zahlreichen ästhetischen und gesundheitlichen Nachteilen des „Meno-Bauches“, gibt es allerdings auch 3 Vorteile, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Denn das Fettgewebe am Bauch ist nicht nur ein augenscheinliches Ärgernis, sondern hat auch durchaus schlaue Aufgaben.

  1. Östrogen-Produktion: Die Frauenärztin und Ärztin für Naturheilverfahren, Dr. Dorothee Struck, erklärt, dass das Enzym Aromatase im Bauchfett Östrogene aktiviert, was gerade im Veränderungsprozess der Wechseljahre für einen moderaten Ausgleich sorgen kann. Allerdings reden wir hier von max. 3-5 kg Bauchfett.
  2. Osteoporose-Schutz: Der Knochenabbau kann durchaus positiv beeinflusst werden durch die aktivierten Östrogene. Es ist entscheidend für die Knochendichte, da es das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau reguliert.
  3. Energiereserve: Ein gewisses Maß an Bauchfett ist eine überlebensnotwendige Energiereserve, zum Beispiel bei längerer Krankheit, wenn dem Körper keine Energie über die Nahrung zugeführt werden kann.

Hättest du das gewusst? Natürlich ist das hier kein Plädoyer für Schlemmerei und Bewegungsarmut. Das gesunde Maß spielt eine entscheidende Rolle. Wie schon gesagt, wir reden hier über max. 3-5 kg Bauchfett.

Das gesunde Maß macht’s

Es ist wie bei allem – das gesunde Maß bestimmt über Gesundheit oder Krankheit. Die Dosis bestimmt, was giftig ist! Deshalb betone ich ausdrücklich, dass ein Dasein als Couch-Potato und Fast-Food-Junkie mehr als schädlich für dich sein kann. Ein Übermaß an viszeralem Bauchfett fördert unter anderem im Körper Entzündungsprozesse und hat einen sehr negativen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System.

Aber warum erzähle ich dir dann von Vorteilen? Ganz einfach, ich möchte dich dazu ermuntern, Dogmen aufzugeben und dein persönliches Maß zu finden, nicht auf die ganzen Impulse von außen zu hören, sondern wieder deiner inneren Stimme – deinem Bauchgefühl – zu vertrauen. Die Wechseljahre und der Alterungsprozess an sich sind vollkommen natürlich und du selbst kannst wirklich sehr großen Einfluss darauf nehmen, wie du diese Veränderungen erlebst – als Problem oder als Chance.

Du hast es selbst in der Hand

Bitte lass dich nicht länger von Medien kleinhalten, hole dir deine Macht zurück. Voller Fokus auf DICH. Lerne wieder, deinen Körper zu spüren, denn er sendet dir den ganzen Tag Signale – jeden Tag. Er zeigt dir genau, was er braucht, welches Bedürfnis gerade gesehen werden will. Löse dich von Vergleichen mit und Bewertungen von anderen Menschen. Diesen Kampf kannst du nur verlieren. Verbünde dich wieder mit deinem Körper, denn er ist dein bester Freund.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, den eigenen Körper genauso anzunehmen und zu akzeptieren, wie er nun einmal ist. Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich eine stattliche Diät-Karriere hinter mir. Das Ergebnis = Essstörungen, die mich noch heute begleiten, und ein geschundener Körper.

Was also kannst du gezielt für dich tun?

  • ERNÄHRUNG: Kohlenhydrate reduzieren und in der Vollkornvariante essen / Gemüse in buntester Vielfalt sollte täglich in großer Menge auf dem Preiseplan stehen, sie liefern Vitamine und Mineralstoffe und sind super wertvolle Ballaststoffe / gesunde Fette: mehrfach ungesättigt, kalt gepresst, Omega3 und Omega 6 im richtigen Verhältnis / Proteine: überwiegend pflanzlich aus Hülsenfrüchten und Nüssen, in kleineren Mengen tierischen Ursprungs, da diese Entzündungsprozesse im Körper fördern / intuitiv essen – spüre, wann du wirklich richtigen Hunger hast, eventuell Intervall-Fasten / keine Snacks zwischendurch, sondern längere Essenspausen
  • BEWEGUNG: Finde DEINE Bewegungsform – Radfahren, Wandern, Tanzen, Yoga u. Ä., gerne auch Bewegungen, die den Muskelaufbau fördern, wie Treppensteigen, bestimmte Bewegungsabfolgen bei der Gartenarbeit. Werde wieder aktiver in deinem Alltag. Du musst nicht zwingend ins Fitnessstudio rennen, es sei denn, du hast wirklich Lust dazu. Das Einzige, was zählt, ist, dass du aktiv und in Bewegung bleibst, um dem altersbedingten Muskelabbau entgegenzuwirken (was nicht gebraucht wird, verkümmert – hat meine Oma schon gesagt). Hauptsache, es macht dir Spaß!!
  • MINDSET: Fokussiere dich wieder voll auf DICH. Lausche und spüre, wie es dir wirklich geht – immer mit der Frage im Kopf: Was brauche ich gerade? Was tut mir jetzt wirklich gut? / Stress runter – Lebensfreude und Leichtigkeit rauf / Spüre blockierende Glaubensmuster auf, die dich zurückhalten und immer wieder zweifeln lassen, und kehre sie ins Gegenteil um bzw. löse sie auf (ich bin für dich da 😉)

Das Leben darf Spaß machen

Den flachen Bauch und kein Gramm Fett zu haben, sind gar nicht so erstrebenswert. Das Leben darf Spaß machen, auch und besonders während der Wechseljahre und beim Älterwerden. Es wird Zeit, dass wir uns nicht länger niedermachen lassen von Klischees und werbeträchtigen Meinungen, wie wir zu sein haben. Lass uns bitte damit aufhören, gerade uns als Frauen gegenseitig anzufeinden, weil durch den gesellschaftlichen Druck der unsichtbare Konkurrenzkampf so groß geworden ist.

Stattdessen könnten wir Frauen uns verbünden und uns gemeinschaftlich FÜR unsere Einzigartigkeit entscheiden. Unser Körper ist ein Wunder – Hallo?! Er kann Leben erschaffen! Wie können wir nur auf die Idee kommen, ihn zu verurteilen, weil er nicht irgendwelchen Maßen entspricht? Ich finde z. B. den Body-Maß-Index sehr fragwürdig. Glaubt man ihm, dann wäre auch ein Bodybuilder adipös. Meiner Auffassung nach ist die Körperzusammensetzung viel komplexer.

Und wenn es dir noch schwerfällt, deinen Körper so anzunehmen, wie er ist, habe ich dir hier eine kleine Übung mitgebracht. Sie ist ein richtig guter Anfang und ich wünsche mir sehr, dass sie dir hilft.

Die SPIEGELÜBUNG

  • Sorge dafür, dass du für ca. 10-20 Minuten ungestört bist
  • Stelle dich nackt vor einen Spiegel
  • Schaue deinen Körper nun intensiv an, von Kopf bis Fuß, achte auf jedes Detail. WICHTIG: nicht alt Richterin, sondern mit den liebevollen Augen einer guten Freundin. Spüre den Unterschied! (Hilfestellung: Wie würde deine beste Freundin deinen Körper beschreiben?)
  • Mache dir bewusst: Genau dieser Körper sorgt dafür, dass du am Leben bist, dass du dieses Leben mit allen Facetten intensiv erfahren kannst. Er fühlt – kann fröhlich und traurig sein. Dein Herz schlägt ca. 60-80 Mal pro Minute, ca. 4.200 Mal pro Stunde, ca. 100.000 Mal am Tag für dich! Dein Atem funktioniert völlig automatisch. Dein Körper steuert sämtliche Prozesse höchst effizient, ganz ohne dein Zutun. Er kann in sich Leben wachsen lassen, in die Welt bringen und dieses neue Leben sogar ernähren.
  • Wiederhole diese Übung in den kommenden Tagen/Wochen, bis du deutlich spürst, dass sich deine Körperwahrnehmung positiv verändert. Es geht nicht darum, dass du dein Spiegelbild sofort liebst. Vielmehr spielt die Akzeptanz und Annahme des Ist-Zustandes eine vordergründige Rolle.

Wie geht es dir damit?

Na, was macht diese Übung mit dir? Ich bin total neugierig. Hand aufs Herz, wie können wir jetzt noch auf den Gedanken kommen, unser Bauch wäre zu schlaff, weil er vielleicht Dehnungsstreifen von der Schwangerschaft hat? Oder sauer sein, dass unsere Brust einfach nicht mehr stark genug ist, um gegen die Schwerkraft anzukommen, obwohl sie ein oder sogar mehrere Kinder gefüttert hat. Das Aussehen ist nur eine sinnfreie Oberflächlichkeit. Die wahre Essenz finden wir ausschließlich im Herzen und in der Gesundheit des Körpers. Ich denke, für das, was unser Körper leistet, hat er einen Stern auf dem Walk of Fame verdient.

Natürlich darfst du dich auch um diese Äußerlichkeiten kümmern. Doch beachte: Bei allem, was du tust, kommt es nur darauf an, dass es DIR guttut und DU dich damit wohlfühlst. Selbstverständlich kannst du dich schick kleiden und dein Gesicht mit Make-up unterstreichen. Aber frage dich dabei immer:

Für wen mache ich das?

✅ wenn es DIR guttut und DU dich rundum wohlfühlst

❌ wenn du Angst hast, was ANDERE über dich denken oder sagen könnten

Zu guter Letzt

Also ehrlich, dieser Artikel heute lag mir wirklich sehr am Herzen und schon lange auf der Seele. Wenn er dich berührt hat, lass mir gerne einen Kommentar da und teile ihn mit deinen Freundinnen.

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Mein Artikel hat etwas in dir angestoßen? Du hast endgültig genug von gesellschaftlichen Erwartungen und bist es leid, dich abzustrampeln, um irgendeinem Ideal zu entsprechen? Du willst nicht mehr gegen das Älterwerden kämpfen, sondern FÜR Gesundheit, Vitalität, Leichtigkeit und natürliche Schönheit? Du möchtest endlich mit deinem Körper Frieden schließen?

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So, du Herz, für heute lasse ich es gut sein. Bis zum nächsten Mal. Pass gut auf dich auf, alles Liebe und

be happy & enjoy Life,

deine Britta.

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