12 von 12 im Juli 2025

Es ist wieder der 12. und somit nehme ich dich in 12 Bildern mit in meinen Tag – quasi „12 von 12“. Was sich hinter dieser alten Blogger-Tradition verbirgt, habe ich in diesem Beitrag erklärt. Schau gerne mal dort vorbei.

Nun fällt dieser Tag auf einen Samstag, es ist nichts Großartiges geplant, der Fokus liegt auf Familienzeit und Akkus aufladen. Wir schauen einfach mal, was heute so passiert. In jedem Fall wünsche ich dir viel Freude dabei, dich durch meinen Tag in 12 Bildern zu stöbern …

Ungeplanter Morgen-Start

Mein Mann und ich haben den Morgen wie immer mit einer wunderbar gemütlichen Tasse Kaffee gestartet. Mmmm … die erste Tasse Kaffee zum Start in den Tag ist doch immer die beste. Die Fenster zum Lüften geöffnet, lauschen wir dem Regen draußen. Dieses Geräusch sorgt dafür, dass es sich mit unseren Kaffee-Tassen noch gemütlicher anfühlt. Die einströmende Luft duftet herrlich klar und sauber gewaschen. Wir schauen uns an und haben beide die gleiche Idee: ‚Lass uns spazieren gehen‘. Also Regenjacken an und los … noch vor dem Frühstück.

Das Geräusch der Regentropfen auf den Blättern der Bäume und Sträucher wirkt unglaublich entspannend. Wir entdecken einen Hasen. Leider konnte ich ihn nicht fotografieren, das Gekrame in meiner Jackentasche hätte ihn sofort verscheucht, denn er kam bis auf wenige Meter an uns heran. Ein wirklich großes Exemplar und wir standen mucksmäuschenstill einfach nur da und beobachteten Meister Lampe.

Auf den Feld- und Waldwegen quietschte das Wasser unter unseren Füßen, aber es hat sich angefühlt wie in Kindertagen, als ich einen Teil der Sommerferien bei meiner Oma auf dem Dorf verbracht habe. Ich erinnere mich noch gut an diese kurzen Sommergewitter. Oft war ich, wenn es schon vorbeigezogen war und es nur noch leicht regnete, draußen und lief durch die sommerwarme Dusche, sprang über Pfützen auf den Feldwegen …. einmal rutschte ich auch kräftig aus, weil ich zu kurz abgesprungen war und landete volle Kanone in der Pampe. Heute muss ich grinsen bei dem Gedanken, damals war mir elend zumute bei der Aussicht auf das nächste Donnerwetter.

Kurz an den Laptop

Nach unserem Spaziergang hatte ich – unabhängig von diesem Blogpost – richtig Lust, weiter am Umbau meiner Homepage zu arbeiten, denn … es gibt Veränderungen bei dem, was ich zukünftig tue. Darüber erzähle ich mehr im kommenden Blog-Artikel, dem Monatsrückblick Juni 2025, den ich in den nächsten Tagen fertig schreiben und veröffentlichen werde. Also nehme ich mir jetzt eine Stunde Zeit für meine Website.

Ganz ehrlich … ein bisschen bade ich ja noch in dem grandiosen Hochgefühl von gestern. Da konnte ich FINAL meinen eigenen Newsletter aufsetzen. Yeay, ich freue mich so sehr darüber, dass mir das – trotz einigen Kopfzerbrechens zwischendurch – gelungen ist. Ja, es war wirklich herausfordernd, doch ich konnte alle Probleme lösen und dann … dann ist er gestern tatsächlich online gegangen. Ich konnte es erst gar nicht glauben. Auch heute kommt es mir noch immer irgendwie surreal vor. Aber ja, ich habe jetzt meinen eigenen Newsletter.

Und wenn du Lust auf regelmäßige exklusive Neuigkeiten und Inspirationen rund um’s Schreiben und Bloggen (auch Journaling), rund um tolle Bücher, Lebendigkeit und gelassenes Älterwerden hast, dann trag dich gerne ein. Ich würde mich jedenfalls total freuen.

Das bisschen Haushalt …

… macht sich dann eben doch nicht von allein. Aber heute nur, was auch wirklich unbedingt muss. Ich stelle mir heute – noch mehr als sonst – in vielen Momenten die Frage: „Was, wenn es mir egal wäre?“. Viele To-do’s laufen mir ganz sicher nicht weg, sondern warten geduldig auf morgen oder eben Montag. Kann ich dir auch sehr empfehlen.

Gerade kürzlich habe ich darüber einen Blogartikel geschrieben, also über die Frage: „Was, wenn es mir egal wäre?“ und wann wir sie uns stellen sollten. Hier lang, falls du ihn lesen möchtest.

Übrigens entstand der Name „Bumblebee“ ganz spontan. Meine alte Waschmaschine war kaputt, also so richtig kaputt. Eine neue musste her. Die lief dann das erste Mal und am Ende spielte sie ein Lied. Ich stand völlig verdutzt da, starrte auf die Maschine und dachte nur: ‚Gleich beginnt sie sich zu verwandeln und wird ein Auto oder sowas‘. Gut, das tat sie nicht, aber den Namen hatte sie weg … Bumblebee – ja, wie der aus dem entsprechenden Film.

Lesezeit für mich

Also ich sage es immer wieder – ich bin ein Bücherwurm. Ich würde sogar behaupten, dass ich auf alles an materiellen Dingen verzichten könnte, aber nicht auf Bücher und meinen Laptop zum Schreiben. Ich liebe es, in andere Welten einzutauchen, entweder in Büchern oder selbst beim Bücher schreiben. Und da ich einen ziemlich großen Wissenshunger habe, lerne ich auch gern aus Büchern. Dann sollte man sie aber unbedingt ‚richtig‘ lesen … darüber schreibe ich ein anderes Mal.

Ich tauche jetzt also mal eine kleine Weile ab. Diesmal in das Buch „Little Stories of your Life“ von Laura Pashby. Ein wunderbares Buch, finde ich. Sie zeigt darin grob gesagt, wie wir auf achtsame Weise mit Stift, einem Notizbuch und einer Kamera (Handykamera reicht völlig aus) die Welt um uns herum vollkommen neu entdecken können. Auch die kleinen Wunder, die jeden Tag in unserem Alltag sind. Und wie wir so zu innerer Ruhe und Gelassenheit gelangen. Und ganz nebenbei wird auch noch die Kreativität geschult.

Ich persönlich liebe es sehr, dieses Buch aufzuschlagen und darin weiterzulesen. Der Schreib-Stil, in dem die Autorin durch die Kapitel führt, löst in mir sofort innere Ruhe und Entspannung aus. Es ist schwer zu beschreiben … ich fühle mich in diesen Momenten komplett aus meinem Alltag herausgebeamt, die Zeit scheint plötzlich langsamer zu vergehen, alle Hektik fällt von mir ab, meine Gedanken beruhigen sich. Also ähnlich wie bei einer Meditation. Fühlt sich richtig gut an. Deshalb gibt es von mir eine klare Lese-Empfehlung.

Hinweis: bezahlte Werbung, mit dem Kauf unterstützt du mich und meine Arbeit. Deshalb von Herzen Dankeschön!

Und die Familienzeit?

Also meine beiden Kinder jüngeren Kinder (der Älteste hat schon seine eigene Familie) wollen natürlich nicht via Foto auf dem Blog verewigt werden. Das verstehe ich und respektiere es auch. Aber erzählen kann ich ja …

Mit dem Sohnemann (22) rumgewitzelt und ihn abgekitzelt – das macht richtig Laune, denn er ist extrem kitzelig und juchzt in einer Stimmlage, die zum Niederknien ist. Na und meine Tochter (16) … ganz ehrlich, sie ist ja die Letzte im Bunde des Nachwuchses und ich genieße jede Gelegenheit, in der sie noch ein kurzes Kuscheln zulässt. Beeindruckend finde ich aber, welch tolle und wirklich tiefe Gespräche ich mit ihr führen kann. Mal ehrlich, ich mit 16 war unterwegs mit anderen halbstarken Mädels und hab nur mit denen mal aus meiner Sicht tiefer gehende Gespräche geführt. Ganz sicher aber nicht mit meiner Mutter. Insofern bin ich schon ziemlich stolz auf diese Verbindung, die meine Tochter und ich haben.

Den Abend gemütlich ausklingen lassen

Nun ist der Samstag schon fast um. Alles in allem ein sehr entspannter Tag mit vielen besonderen Momenten. Nach dem Abendessen machen mein Mann und ich es uns heute seit langem mal wieder auf dem Sofa gemütlich und schauen einen ausgesuchten Film.

Das ist für uns etwas Besonderes, denn bei uns läuft normalerweise kein Fernseher. Er steht zwar da, aber eigentlich nur als Staubfänger. Wir genießen es, unsere Abende regelmäßig mit einem gemütlichen Tee-Kränzchen und schönen Gesprächen ausklingen zu lassen. Jeden Tag! Kein Fernseher, kein Handy, keine Ablenkung.

Worüber wir sprechen? Na wie für uns jeweils der Tag so verlaufen ist, wie es uns geht und welche Gedanken uns durch den Kopf geistern. Und natürlich auch Organisatorisches, wenn das notwendig ist. Ich kann das nur jedem aus tiefstem Herzen empfehlen, es tut unfassbar gut.

Zu guter Letzt

Das war’s, schon isser um, der Tag – mein 12 von 12 im Juli 2025. War schön und tat gut. Ziemlich unspektakulär, aber doch besonders. Und ich freu mich, dass du mich begleitet hast. Wie war denn dein Samstag so? Hast du auch besondere Momente erlebt? Schreib mal in die Kommentare.

Und natürlich gibt es hier auch noch den Link zum Draußen nur Kännchen Blog. Dort werden die Links für diese Blogparade gesammelt. Von Herzen Danke dafür!

So und nun wünsche ich dir alles Liebe und gib gut auf dich Acht.

Be happy & enjoy Life 💖,

Britta.

3 Gedanken zu „12 von 12 im Juli 2025“

  1. Liebe Britta,
    ein wunderbar normaler und genau deswegen schöner Tag. Wir hatten am Wochenende davor die Kinder an Bord und das war auch so schön. Genieße die Gespräche mit Deiner Tochter – ich konnte das nicht meiner Mutter nicht. Mit meinen Söhnen kann ich das auch und das macht mich auch immer wieder froh.
    Wir schauen auch nicht so oft Fernsehen, an Bord so gut wie nicht. Einfach so läuft das Ding schon mal gar nicht, aber wir suchen uns schon öfter Serien und Filme aus, die wir dann gemeinsam schauen.
    Liebe Grüße
    Britta

    Antworten
    • Liebe Britta,
      uiiii, da hattet ihr ein trubeliges Wochenende … also am Wochenende davor mit euren Kindern. Ich kann so sehr nachempfinden, dass es echt schön für euch gewesen ist.
      Meine beiden Jüngsten wohnen ja noch bei uns, aber der Älteste ist schon eine ganze Weile aus dem Haus. Ins Weserbergland hat es ihn verschlagen, ist nicht gerade um die Ecke. Daher sehen wir uns nur selten. Leider. Umso schöner sind dann immer die Besuche hier oder dort bei ihm. Das genießen wir total.
      Liebe Grüße,
      Britta.

      Antworten

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