Mini-Spa am Morgen: mein Öle-Wohlfühlritual

Inzwischen haben sich bei mir einige kleine Morgenroutinen etablieren können, die ich sehr genieße und die mir richtig guttun. Das war nicht immer so. Anfangs ist es mir wirklich schwergefallen, mir diese kleinen Zeiten für mich einzuräumen.

Heute möchte ich Dir eines meiner Lieblings-Rituale zum Wohlfühlen vorstellen … ein Mini-Spa am Morgen sozusagen. Also, worum geht es denn nun genau?

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Die Erlaubnis zur Selbstfürsorge

Als meine Kinder noch viel kleiner waren, sie morgens geweckt und für ihren Tag in Schule und Kita begleitet werden durften, blieb für mich nicht viel Zeit übrig. Ganz egal, was ich plante und versuchte zu strukturieren, die Zeit war so knapp, dass für mich selbst nie auch nur ein Viertelstündchen übrig zu bleiben schien.

Bis mir eines Tages der Gedanke kam, dass ich nicht darauf warten sollte, Zeit übrig zu behalten, sondern dass ich sie mir ganz bewusst nehmen muss. Ja, auch mit der Konsequenz, dass dafür etwas anderes auf der To-do-Liste nicht abgehakt werden kann.

Ich lernte, dass es meine eigene Entscheidung ist. Ich musste mir selbst die Erlaubnis geben für meine Selbstfürsorge.

Glaube mir, das liest sich viel einfacher, als es ist. Ich brauchte Jahre des Übens, bis es mir immer öfter gelang, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Und es hat sich so gelohnt ….

Meine erste wirkliche Morgenroutine

So entwickelte ich Stück für Stück meine erste richtige Morgenroutine. Lass mich Dir kurz erzählen, was ich damals für mich getan habe.

Da ich am Abend ohnehin stets sehr müde beizeiten ins Bett gefallen bin, habe ich meine Schlafenszeit bewusst noch etwas nach vorn verlegt. So lag ich nun um 21:00 Uhr eingekuschelt in meinem Bett und schlief sofort ein.

Meinen Wecker stellte ich mir genau eine Stunde früher, als sonst. Er weckte mich jetzt also um 4:00 Uhr morgens, statt um 5:00 Uhr. Ich reckte und streckte mich, rollte meine Yoga-Matte aus und begann so jeden Morgen mit einer sanften Yoga-Praxis. In etwa für 20 Minuten, gefolgt von einer Meditation, die ungefähr die gleiche Zeitspanne beanspruchte.

Anschließend genoss ich in aller Ruhe meine erste Tasse Kaffee, meist draußen im Garten in der kühlen, manchmal auch noch richtig kalten Morgenluft. Das ist übrigens eine Empfehlung von Sebastian Kneipp – für Menschen, die nicht gerne kalt duschen, ist das quasi die kalte „Luftdusche“ am Morgen.

Und dann …?

Anschließend wollte mein kleines Geschäft und Café vorbereitet werden für den Verkaufstag. Die Lieferung des regionalen Bäckers wollte in die Körbe sortiert und die vom Verlag gelieferten Zeitungen und Zeitschriften in die Regale geschichtet werden. Das alles in Ruhe tun zu können, war für mich ein wirklich großes Geschenk.

Anschließend gab es für mich noch ein Mini-Spa im Bad. Jetzt konnte der Tag kommen.

Inzwischen war es 6:00 Uhr und damit Zeit, meine Kinder zu wecken. Wenn sie dann in die Kita gebracht und zur Schule geschickt waren, blieben mir noch ca. 15 Minuten, um kurz durchzuatmen und mich auf den Tag einzustimmen. Dann schloss ich die Ladentür auf.

Wie ging es mir auf dem Weg dorthin?

All das klingt für Dich vielleicht wunderschön, doch der Weg dorthin war wirklich steinig. Anfangs drückte ich immer wieder die Snooze-Taste meines Weckers. Dann entschied ich, sie nur noch einmal zu drücken. Dann waren es nur 5, später jeweils 10 Minuten Yoga und Meditation und dafür ein sehr ausgiebiger Morgenkaffee.

Stück für Stück hat es sich zurechtgeruckelt. Auf diesem Weg habe ich sehr klar gelernt, mich selbst immer wichtiger zu nehmen und meine Bedürfnisse zu achten. Ich lernte, sanft mit mir zu sein, wenn es mal nicht so gut funktionierte. Das einfach anzunehmen, ohne mich zu verurteilen.

Es brauchte etwa ein halbes Jahr, dann war meine für mich perfekte Morgenroutine in meinem Leben und meinem inneren System fest abgespeichert. Genau dieser Start am Morgen trug mich sicher und gut durch den ganzen Tag, egal, wie turbulent er wurde.

Eher hat mich dann später aus der Bahn geworfen, wenn ich mein Morgenritual einmal nicht einhalten konnte, z. B. durch die Krankheit eines Kindes. Doch selbst an solchen Tagen habe ich versucht, diese kleinen Routinen in Einzelteile aufgesplittet über den Tag nachzuholen. Das ist jetzt viele Jahre her ….

Meine heutige Empfehlung für Dich

Inzwischen habe ich gleich mehrere, sich stets abwechselnde, Routinen am Morgen. Ich spüre einfach in mich hinein, was mein Körper am jeweiligen Tag braucht. So entscheide ich mich dann für ein passendes Morgenritual. Eines davon möchte ich Dir heute vorstellen:

Der Mini-Spa-Moment am Morgen.

Es ist eines meiner liebsten Rituale am frühen Morgen. Einfach, weil ich mich danach so erfrischt fühle. Manchmal stelle ich mir dafür auch Kerzen im Bad auf. Das gibt dem Ganzen noch mehr einen kleinen Spa-Charakter. Aber was ist es denn nun genau?

Schritt 1: Trockenbürsten

Darüber hatte ich ja schon einmal ausführlich geschrieben und in dieser Podcastfolge erkläre ich es Dir ausführlich. Es stimuliert den Blut- und Lymphfluss, wirkt anregend. Daher wende es lieber nicht abends an.

An manchen Tagen, wenn die Zeit etwas knapper ist, wende ich es nur an den Beinen an, sonst am gesamten Körper. Wichtig ist, dafür eine Körperbürste von guter Qualität zu verwenden. Das Bürsten erfolgt immer in Herzrichtung an den Gliedmaßen. Am Rumpf bitte immer nur leicht bürsten und hier in Kreisen in Uhrzeigerrichtung.

Schritt 2: Die Pflege

Ich verwende hierfür die dōTERRA Körper-Butter. Sie ist sehr reichhaltig, enthält Sheabutter, Kakaosamenbutter, Jojobasamenöl, Avocadoöl und die ätherischen Öle Wildorange, Douglasie und Weihrauch. Und sie zieht super schnell ein. Ich liebe sie sehr. Selbstverständlich kannst Du eine Körper-Butter oder Lotion Deiner Wahl verwenden.

Schritt 3: Ätherische Öle

Für die Pflege der Beine gib nun eine kleine Menge Körper-Butter in Deine Handfläche und 2-3 Tropfen Cypress Öl (Zypressenöl) dazu. Verreibe alles in Deinen Händen und massiere es sanft in die Haut ein. Zypressenöl kann zusätzlich den Blut- und Lymphfluss unterstützen – es ist DAS „Flow-Öl“.

Für die restlichen Körperbereiche behalte das Prozedere bei, nur verwende hier z. B. statt Zypressenöl ein Lavendel-, Geranien- oder Weihrauchöl. Diese Öle haben sehr pflegende Eigenschaften.

FERTIG!

Also in mir entsteht bei dieser Anwendung jedes Mal ein Gefühl von „jetzt kann der Tag kommen“. Wenn Du magst, lass mich super gerne wissen, ob Dir dieses Mini-Spa am Morgen genauso guttut.

Zu guter Letzt

Ganz egal, ob es dieses oder ein anderes Morgenritual ist: Ein sanfter und guter Start in den Tag ist die Grundlage dafür, wie Du Dich durch den Tag bewegst. Alles hat letztendlich mit Achtsamkeit zu tun. Damit, ob Du recht gut mit Dir verbunden bleiben und Deine Bedürfnisse wahrnehmen kannst. Wann brauchst Du eine Pause? Wann hast Du wirklich Hunger (ich meine keinen Appetit)? In welchen Momenten braucht Dein Körper Bewegung? Wann Rückzug?

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen: Das ist nichts, was ich über Nacht gelernt habe. Es ist ein Weg, auch heute noch. Und er wird vermutlich nie enden, weil sich die Bedürfnisse immer wieder verändern. Aber er ist es so sehr wert! DU bist es wert! Und ICH bin es wert!

Nach Jahrzehnten des Rennens durch mein Leben werde ich immer langsamer. Wir alle dürfen und sollten langsamer werden. Statistiken zeigen es: Die Zahlen der psychischen Erkrankungen und Burnouts steigen jedes Jahr weiter an. Das sollte uns zu denken geben.

Allein das bewusst langsamere Gehen und Sprechen kann schon Wunder wirken. Probiere es gerne einmal aus. Es ist eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung FÜR DICH.

Und wie Du nach diesem sanften Start in den Tag dann vielleicht auch wieder mit mehr Leichtigkeit Deinen Alltag bewältigst, das habe ich Dir in diesem Blogartikel aufgeschrieben: „Back to Joy: 5 erste Schritte zu mehr Leichtigkeit“. Vielleicht magst Du einmal hineinlesen.

Eine kleine Bitte von Herzen

Wenn dieser Artikel mit Dir resümiert, machst Du mir eine große Freude, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt. Ich danke Dir schon vorab, dass Du Dir die Zeit dafür nimmst.

Teile auch supergerne diesen Artikel mit anderen Frauen, von denen Du denkst, dass er ihnen guttun könnte. Damit unterstützt Du sehr meine Arbeit. Auch hier … von Herzen Dankeschön.

Solltest Du generell Fragen haben, aber auch zur Anwendung ätherischer Öle oder zu dōTERRA, schreib mir einfach. Ich werde Dir ehrlich und ganz offen antworten. Mit einem Klick auf den Button erreichst Du mich direkt.

Am Ende angekommen, bleibt mir nur noch, mich für Deine Aufmerksamkeit zu bedanken und Dir alles Liebe zu wünschen. Gib gut auf Dich Acht und hab eine zauberhafte Zeit. Bis zum nächsten Mal,

be happy & enjoy life ❤️,

Deine Britta.

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