Was ist deine Lebenszeit wert?

Wenn diese Überschrift irgendetwas in dir in Bewegung bringt, dann bist du hier genau richtig. Ganz bewusst möchte ich ein wenig provozieren. Deshalb stelle ich dir heute die Frage: Was ist deine Lebenszeit wert? Worauf ich genau anspielen möchte, erfährst du gleich. Und passend zum Thema habe ich natürlich auch wieder einen äußerst effektiven Schreibtipp für dich. Also lass uns direkt reinstarten ….

Unser Bewusstsein

Bist du dir bewusst, dass es an ein Wunder grenzt, dass du hier und heute am Leben bist? Eine der Voraussetzungen dafür ist, dass deine Ahnen allesamt überlebt haben, damit es deine Eltern geben konnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese beiden Menschen sich begegnen, ineinander verlieben und sich für ein Kind entscheiden, dass genau das eine Spermium genau diese eine Eizelle in exakt diesem Monatszyklus deiner Mutter befruchtet und du daraus entstanden bist, ist fast so unwahrscheinlich, wie in der Wüste einen Yeti zu treffen.

Und was machen wir? Nehmen unser Leben als das Selbstverständlichste hin. Wie kostbar es ist, bemerken wir oft erst, wenn wir krank werden oder einen Unfall haben. Statistiken haben ergeben, dass fast jeder Mensch Angst hat zu sterben, die wenigsten aber jeden neuen Tag feiern oder zumindest ganz bewusst willkommen heißen.

Das meine ich überhaupt nicht spirituell. Eher so, dass wir morgens beim Öffnen der Augen einmal bewusst tief atmen und uns selbst einen guten Morgen wünschen, uns freuen, dass wir aufgewacht sind. Denn auch das ist nicht selbstverständlich. Vielleicht sogar mit dem Zusatz, dass wir uns sagen: „Heute wird ein guter Tag!“

Hast du das schon einmal gemacht? Ich übe das auch und kann dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen: Es ist so kraftvoll.

Warum wir oft UNbewusst sind

Das ist eigentlich ganz simpel. Unser Gehirn liebt Routinen und immer wiederkehrende Abläufe. So kann es Energie sparen. Es wäre einfach viel zu anstrengend, jeden Morgen zum Beispiel darüber nachdenken zu müssen, wie man die Zähne putzt oder Auto fährt. Also ganz einfach ausgedrückt: Sowohl das morgendliche Aufwachen als auch viele unserer täglichen Abläufe sind als „wiederkehrend“ abgespeichert, zählen also zu Routinen. Das ist grundsätzlich überhaupt nicht negativ.

Fatal wird es erst, wenn unsere abgespeicherten Routinen uns mehr Energie rauben, als sie uns geben. Bedeutet: Sie schaden unserer langfristigen körperlichen und mentalen Gesundheit, sie befördern uns in ein negatives Umfeld mit Menschen, die uns klein und angepasst halten. Und dann … herzlichen Glückwunsch … sind wir im Funktionsmodus angekommen. Wenn du so dein Leben verbringst, gehörst du mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann zu denen, die auf ihrem Sterbebett sitzen und all das bereuen, was sie immer erleben wollten, aber nie gemacht, sondern immer auf irgendwann aufgeschoben haben. Glaub mir, das willst du nicht.

Jetzt wird’s persönlich

Lass mich dir kurz von meinen Aufwach-Momenten erzählen. Eigentlich zieht sich dieser Prozess schon durch die letzten zehn Jahre. Doch erst in diesem Jahr, dem krassen Jahr des Feuerpferdes, kam es zum großen Durchbruch.

Gleich zum Jahresbeginn hatte ein Mensch in meinem engsten Familienkreis versucht, sich aufgrund der immer schlechter werdenden Lebensqualität das Leben zu nehmen. Ohne Erfolg. Das Leiden ging weiter, bis dann als Erlösung im Juli der natürliche Tod eingetreten ist. Genau dieser Leidensweg hat mir für mein eigenes Leben unfassbar große Erkenntnisse mitgegeben.

Ein großer Meilenstein für meine persönliche Entwicklung war meine Trance Dance Presenter Ausbildung im März 2026. Ich glaube, so einen krassen Vorwärtsschub habe ich noch nie erlebt. Nach dieser intensiven Woche in Ahrenshoop habe ich gleich mehrere große Entscheidungen getroffen.

Spätestens seitdem übe ich, jeden Tag intensiv zu leben. Es ist ein Weg und klappt noch lange nicht immer, aber ich werde besser und darüber bin ich wirklich froh. Doch auch nach unserem großen Umzug ins Weserbergland sorgt das Leben beständig dafür, mir Momente der Erinnerung an meine eigene Präsenz zu geben. So bin ich kürzlich in unserem Haus von der Treppe gestürzt. Warum? Weil ich (wieder einmal) nicht präsent im Moment war.

Der Paketbote hatte an der Tür geklingelt. Da der Weg bis zur Haustür etwas Zeit braucht, habe ich über unsere Wechselsprechanlage schon angekündigt, dass ich auf dem Weg bin. Statt nun ganz normal die Treppe hinunterzugehen, bin ich gerannt (wie so oft in meinem Leben) und …. schmerzhaft abgestürzt, habe mir heftig die Wirbelsäule geprellt und im ersten Moment buchstäblich nach Luft gerungen. Und was mache ich? Ich sehe durch die gläserne Haustür, dass der Bote noch wartet, checke kurz, ob ich mir etwas gebrochen habe (ich konnte zumindest erst einmal alles bewegen), schleppe mich mit letzter Kraft zur Tür und nehme ihm das Paket ab, bevor mir schwarz vor Augen wurde.

In der Notaufnahme ergaben die Röntgenbilder und der Ultraschall zu meiner großen Erleichterung, dass tatsächlich nichts gebrochen ist, lediglich böse geprellt. Mir kamen die Tränen. Welch ein Glück, das hätte ganz anders ausgehen können. Die Heilung braucht jetzt allerdings Zeit und Ruhe.

Glaub mir, ich habe mir selbst versprochen, nicht mehr gegen mich zu arbeiten, sondern möglichst jeden einzelnen Tag ganz bewusst zu leben. Leider sind es viel zu oft gerade die schmerzhaften Erfahrungen, die uns die Augen öffnen. Auch das könnte man psychologisch erklären. Das spare ich mir aber.

Sowohl in meiner alten Heimat als auch, wenn ich hier bei schönstem Sonnenschein an der Weser spazieren gehe, fällt mir folgendes oft auf: Mütter schieben ihren Kinderwagen, haben ihr Handy in der Hand und lösen nicht ein einziges Mal ihren Blick. Wenn das Baby schläft, könnte sie so gut die Ruhe genießen, tief atmen und Kräfte sammeln. Dann sehe ich noch Paare auf den tollen Liegebänken, überall verteilt stehen. Statt sich zu unterhalten, hält auch hier jeder sein Handy in der Hand und ist darin vertieft. Ich könnte noch viele solcher Beispiele aufzählen. Doch ich frage mich: Was ist mit uns passiert? Können wir überhaupt noch präsent sein, den Augenblick genießen, das Nichtstun aushalten?

Meine Erfahrung mit den sozialen Medien ist folgende – und Statistiken begründen das inzwischen: Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt immer weiter. Lag sie im letzten Jahr noch bei zwölf Sekunden, so ist sie aktuell auf vier (!!) Sekunden gesunken. Was in diesen ersten vier Sekunden nicht catcht, sorgt für’s Weiterscrollen. Doch selbst, wenn ein Beitrag oder Reel interessant wäre, fällt es unfassbar schwer, den Fokus auf den Inhalt länger als eine Minute zu halten. Die Sucht nach dem nächsten Dopamin-Kick für’s Gehirn hält Menschen auf social media und lässt sie immer weiterscrollen. Ich finde das besorgniserregend.

Doch wir können uns ganz einfach unsere Macht zurückholen und wieder Verantwortung für unsere Gedanken und unser Leben übernehmen.

Der liebevolle Weg ins bewusste Leben

An dieser Stelle möchte ich dir einen ganz einfachen und sehr liebevollen Weg anbieten, der dich immer bewusster leben lässt. Versprochen! Er ist so simpel, dass er nicht einmal die Ausrede „Ich habe keine Zeit“ zulässt. Es bedarf einfach einer Entscheidung, dass du das in den nächsten zwölf Wochen durchziehen wirst. Und hier kommt er, mein Schreibtipp für ein bewussteres Leben:

Schreibtipp für ein bewussteres Leben

📗 Besorge dir ein richtig schönes Notizbuch und einen Stift, mit dem du gerne schreibst.

👜 Stecke beides in deine Tasche, trage es täglich bei dir.

🔍 Halte bewusst nach kleinen und großen „Glücksmomenten“ Ausschau, also nach Augenblicken und Situationen, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern und dein Herz warm und weich werden lassen.

✍🏼 Immer dann, wenn du einen solchen Moment entdeckst, halte ihn kurz schriftlich in deinem Notizbuch fest. Natürlich kannst du das noch toppen, indem du entsprechende Fotos dazu hineinklebst.

📖 Blättere immer am Tagesende dein Notizbuch durch und rufe dir diese Augenblicke noch einmal bewusst ins Gedächtnis.

Fertig! Mehr ist nicht notwendig und es ist überhaupt kein großer Aufwand – nur eine klare Entscheidung, das täglich zu wiederholen.

PS: Empfehlung für ein wirklich schönes Notizbuch – ich hätte da eins für dich. Ich habe es selbst gestaltet und du kannst es hier bestellen. 🥰

Zu guter Letzt

Inspirationen für ein bewusstes Leben zu geben, das ist der Grund für meine Arbeit als Autorin. Meine große Vision ist es, so viele Menschen wie möglich mit meinen Büchern zu erreichen. Meine selbst entwickelten Journale für Beginner und Fortgeschrittene sollen dazu anregen, sich selbst und das eigene Leben zu reflektieren, um bessere Entscheidungen treffen zu können, freier zu werden und viel mehr Leichtigkeit zu erleben.

In meinen Romanen erzähle ich lebensnahe Geschichten über Menschen, die an Herausforderungen gewachsen sind und sich für tiefgreifende Veränderungen in ihrem Leben entschieden haben. In Dialoge und Selbstgespräche lasse ich all mein Coachingwissen einfließen. Ich wünsche mir, dass meine Leser:innen sich in der ein oder anderen Situation wiederfinden und im besten Falle Inspirationen für sich selbst daraus mitnehmen können.

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So, für heute setze ich den Punkt. Danke, dass du dir die Zeit für meinen Artikel genommen hast. Das berührt mich sehr. Ich wünsche dir alles Liebe und gib gut auf dich Acht.

Be happy & enjoy Life ❤️,

Deine Britta.

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